Aktuelles aus der Kirchengemeinde

Ein mutmachendes Wort

Liebe Gemeindeglieder, liebe Mitarbeiter,
zurzeit beherrscht das Thema Corona die ganz Welt und die Medien. Davor aber standen andere Themen im Mittelpunkt. Wie zum Beispiel Klimaschutz und die „Friday for Future-Bewegung“, angeführt durch Greta Thunberg. Es wurde freitags für die Zukunft der Umwelt demonstriert. Aber die „Friday for Future-Bewegung“ (Freitags für unsere Zukunft) gibt es für uns Christen und die Welt schon seit dem Freitag, an dem Jesus für unsere Schuld am Kreuz starb. Der Karfreitag ist der eigentliche „Friday for Future“. Da hat Jesus Christus uns eine ewige Zukunft eröffnet, an der wir teilhaben dürfen an der Herrlichkeit Gottes, wenn wir das möchten und wir unser Leben in seine Hand geben. Und weil Jesus uns diese Zukunft in Aussicht gestellt hat, dürfen wir auch darauf vertrauen, dass er die unmittelbare Zukunft für uns im Blick hat und im Griff. Dass er uns auch durch die ungewisse Zukunft führt. In der Osterzeit werden wieder Gottesdienste in der Kirche aufgenommen und ich lade Sie ein, daran teil zu haben auf der Homepage der Kirchengemeinde. Sie können die Lieder mitsingen, die die Orgel begleitet, mitbeten und so Gemeinschaft haben. Sie können den Gottesdienst um 10.15 Uhr feiern, wenn die Glocken läuten oder natürlich auch zu einem anderen Zeitpunkt.
Christus ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!
Offene Kirche in Zwerenberg am Ostersonntag (siehe Startseite)


Mit herzlichen Grüßen
Ihr Pfarrer Immanuel Raiser

Gemeindeopfer über die Feiertage

Durch den Ausfall der sonntäglichen und feiertäglichen Gottesdienste fallen auch die Opfer weg. Wenn Sie in dieser Zeit dennoch notleidende Menschen nicht alleine lassen wollen, die wir mit unseren Kollekten unterstützen oder auch Ihrer Kirchengemeinde einen Opferbetrag zukommen lassen möchten, freuen wir uns. Das Opfer kann unter Angabe des Verwendungszwecks direkt auf das Konto der Evangelischen Kirchenpflege Zwerenberg überwiesen werden: Raiffeisenbank im Kreis Calw IBAN: DE59 6066 3084 0063 0350 06 BIC: Genodes1RCW.

Das Opfer an Gründonnerstag ist für das Albrecht-Bengel-Haus vorgesehen.

Das Opfer an Karfreitag, 10. April, geht wieder an die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“. Hierzu ergeht folgender Opferaufruf des Landesbischofs:
Die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützt kirchliche und ökumenische Partner bei der diakonischen Arbeit in Georgien, Griechenland, Polen, Rumänien, Russland, Serbien und der Slowakei.
„Hoffnung für Osteuropa“ will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen.
Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft.
Auch Ihre Spende gibt Hoffnung – Hoffnung für Osteuropa!
Herzlichen Dank für Ihre Gaben. Dr. Frank Otfried July.

Das Opfer an Ostern,12. April, ist vorgesehen für das Missionsopferprojekt 2020 an die DIPM und unsere Missionare Markus und Susanne Hiller.

Aus aktuellem Anlass

Standascher gestohlen

Am Gemeindehaus Zwerenberg wurde der Standascher entwendet. Der Dieb hat die Möglichkeit ihn zurückzustellen.

Ein mutmachendes Wort

Liebe Gemeindeglieder, liebe Mitarbeiter,
auch heute möchte ich Ihnen wieder Mut machen mit einem Wort von unserem Herrn Jesus aus Johannes 16,33 wo er sagt: „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“ Wenn jemand zu uns sagt: „Ich habe schreckliche Angst!“ antworten wir oft schnell: „Du musst doch keine Angst haben!“ als ob Ängste verschwinden, wenn wir nur versuchen zu erklären, warum sie eigentlich unbegründet sind. Ängste sind da. Ehrlich gesagt, habe ich auch Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus, vor allem aber habe ich Angst, dass meine Frau sich ansteckt. Ängste stecken in uns und lähmen uns. Ängste gehören zum Leben auf der Welt dazu. Und sie verschwinden auch nicht durch gutes Zureden. Wir brauchen Menschen um uns, die unsere Ängste ernst nehmen und sie aushalten und teilen. So wie das Jesus vor seinem Tod getan hat. Er hat die Ängste seiner Jünger ernst genommen. Er spürte was in ihnen vor ging und redete nicht drum herum. Es ist zutiefst menschliches Eingeständnis, wenn Jesus sagt: „Ja, in der Welt habt ihr Angst!“ Dieser Angst setzte Jesus aber ein mächtiges Wort entgegen: „Ich habe die Welt überwunden!“ Jesus, der selber grausam gelitten hat und elend starb wusste, dass Angst nicht zur Ohnmacht führen muss. Jesus hat uns gezeigt, dass wir die Angst überwinden können mit seiner Hilfe und mit ihm. Nicht Sorgen und Not und Viren haben das letzte Wort in unserem Leben, sondern er. So wie Jesus sein Leiden in dieser Welt überwunden hat durch die Auferstehung, so können auch wir unsere Ängste durch ihn und mit ihm überwinden. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diese Erfahrung auch machen können.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Pfarrer Immanuel Raiser

Zwei Gebetsanliegen für diese Woche:
Wir beten für die Verantwortungsträger, dass sie verantwortungsvolle und richtige Entscheidungen treffen. Und wir können für das medizinische Personal und das Pflegepersonal in den Krankenhäusern beten, dass sie physische und mentale Kraft haben, in dieser belastenden Gesamtsituation.

Liebe Mitarbeiter, liebe Gemeindeglieder,

ich möchte Ihnen in dieser schwierigen und unsicheren Zeit, wo keiner weiß, wie es weitergeht, Mut machen durch ein Wort Gottes.
Jeremia 29,11, wo Gott sagt: “Ich weiß wohl was ich für Gedanken über euch habe, Gedanken des Friedens und nicht des Leids, dass ich euch Zukunft und Hoffnung gebe.“
Man kann sich ja in dieser unsicheren Situation überlegen: „Was denkt sich eigentlich Gott dabei.“ Und es ist doch tröstlich, zu wissen, wie die Gedanken Gottes für unsere Zukunft sind. Er hat auch in diesen Zeiten Gedanken des Friedens für uns und nicht des Leids.

Ja, Gott denkt an mich. Es ist das Gegenteil von dem, was unser Verstand uns im Moment einflüstert: „Gott hat mich vergessen!“ Oh nein, Gott denkt an mich. Offensichtlich hat er auch bei der jetzt aufgetretenen Katastrophe des Corona-Virus am mich gedacht. Wir erkennen das zwar nicht, weil wir von dem Unglück in unseren Gedanken gefangen sind. Aber bei ihm ist alles wohl geordnet und gut durchdacht. Er hat Gedanken des Friedens und nicht des Leids. Wir geraten jetzt durch das, was passiert in Unruhe und Angst, vielleicht sogar Panik. Aber Gott will nicht, dass wir in Verzweiflung geraten. Er will uns auf keinen Fall Schaden zufügen, auch wenn das im ersten Moment so aussieht.
Seine Absichten zielen auf ein weit höheres Ergebnis als wir uns überhaupt denken können. Gedanken des Friedens und Heils hat er. Er will uns beschenken. Auf dem Weg zum Ziel sollen wir einen Schritt weiterkommen und er sagt uns zu: „Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung!“ Wir gehen nicht auf eine ungewisse Zukunft hin, sondern auf eine Zukunft, die er in der Hand hat. „Dass ich euch Zukunft und Hoffnung gebe!“
Wir sind ja so oft auf das Irdische, Vergängliche orientiert, wir hängen so am Heute. Gott aber will unsre Gedanken auf das Ewige und Unvergängliche ausrichten. Wir sollen das Ziel im Auge behalten. So schreibt es Paulus im 2. Brief an die Korinther im 4. Kapitel: „Unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare sondern auf das Unsichtbare. Was sichtbar ist, das ist zeitlich, was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“

Was heute bei uns passiert ist von Gott her Zukunftsorientiert. Es ist eine schöne Antwort auf diese Frage: „Was denkt sich eigentlich Gott dabei?“ Er hat sich Gedanken über mich und meine Zukunft gemacht und lässt deshalb unser Heute durchfluten von seinen Gedanken des Heils. Ja, er liebt Sie, auch wenn Sie das Geschehen im Moment nicht verstehen. Er hat nur das Beste mit uns vor. Friede und Heil, das ist sein Angebot.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und Gottes Bewahrung.

Ihr/Euer

Pfr. Immanuel Raiser

Informationen für den Konfirmandenjahrgang 2020/2021

Für Eltern, deren Kind nächstes Jahr den Konfirmandenunterricht besuchen wird.

Zum Konfirmandenunterricht gehört die Konfirmandenfreizeit mit dazu.
Sie findet für die Konfirmanden, die im Jahr 2021 ihre Konfirmation feiern
vom 07. bis 10. Mai 2020 auf dem Bodenseehof statt.
Da diese Plätze sehr begehrt sind, wurde das Pfarramt schon jetzt um
verbindliche Anmeldung gebeten.
Im September wurden die Eltern der getauften Kinder des Geburtsjahrgangs 2006 -
soweit sie noch nicht in den Konfirmandenunterricht gehen - und des Geburtsjahr-
gangs 2007 angeschrieben.
Möglicherweise möchten Sie ihr Kind 2021 konfirmieren lassen und wurden nicht an-
geschrieben. Das könnte verschiedene Gründe haben:
- es könnte ein Versehen sein
- sie möchten ihr Kind früher konfirmieren lassen
- ihr Kind ist noch nicht getauft
- sie sind vor Kurzem zugezogen.
In solch einem Falle möchten wir Sie bitten, sich in
nächster Zeit mit dem Pfarramt Zwerenberg in Ver-
bindung zu setzen, um Ihr Kind zur Konfirmanden-
freizeit anzumelden (Telefon: 07055/7333).
PS: Die Konfirmation findet am 25. April 2021 statt.